Zyprexa Erfahrungsberichte und Packungsbeilage

Gerne könnt ihr hierzu Kommentieren und Erfahrungsberichte schreiben. Zu Zyprexa Nebenwirkungen und Wirkung könnt ihr euch auch im http://community.psycho-alex.de/forum/index  austauschen.

Medikament Tabeletten Bild

Anwendungsgebiete von Zyprexa 20mg

Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Olanzapin. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden und wird zur Behandlung der folgenden Krankheitsbilder eingesetzt:

  • Schizophrenie, einer Krankheit mit Symptomen wie Hören, Sehen oder Fühlen von Dingen, die nicht wirklich da sind, irrigen Überzeugungen, ungewöhnlichem Misstrauen und Rückzug von der Umwelt. Patienten mit dieser Krankheit können sich außerdem depressiv, ängstlich oder angespannt fühlen.
  • mäßig schwere bis schwere manische Episoden, einem Zustand mit Symptomen wie Aufgeregtheit und Hochstimmung.

Es konnte gezeigt werden, dass das Arzneimittel dem Widerauftreten dieser Symptome bei Patienten mit bipolarer Störung, deren manische Episoden auf eine Olanzapin-Behandlung angesprochen haben, vorbeugt.

Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Zyprexa 20mg

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
wenn Sie allergisch gegen Olanzapin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Juckreiz, geschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen oder Atemnot bemerkbar machen. Wenn dies bei Ihnen aufgetreten ist, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.
wenn bei Ihnen früher Augenprobleme, wie bestimmte Glaukomarten (erhöhter Druck im Auge), festgestellt wurden.

Patientenhinweis

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Bei älteren Patienten mit Demenz wird die Anwendung von Olanzapin nicht empfohlen, da schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können.
Vergleichbare Arzneimittel können ungewöhnliche Bewegungen, vor allem des Gesichts oder der Zunge, auslösen. Falls dies während der Einnahme dieses Arzneimittels auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Sehr selten können vergleichbare Arzneimittel eine Kombination von Fieber, raschem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit hervorrufen. Wenn dies eintritt, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Bei Patienten, die Olanzapin einnehmen, wurde Gewichtszunahme beobchachtet. Sie und Ihr Arzt sollten Ihr Gewicht regelmäßig überprüfen. Wenden Sie sich bei Bedarf an einen Ernährungsberater bzw. befolgen Sie einen Diätplan.

Bei Patienten, die Olanzapin einnehmen, wurden hohe Blutzuckerspiegel und hohe Blutfettwerte (Triglyzeride und Cholesterin) beobachtet. Ihr Arzt sollte Ihren Blutzucker- und bestimmte Blutfettspiegel überprüfen bevor Sie mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen sowie regelmäßig während der Behandlung.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal venöse Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.

Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, sagen Sie es bitte sobald wie möglich Ihrem Arzt.

  • Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung (kurzzeitige Symptome eines Schlaganfalles)
  • Parkinsonsche Erkrankung
  • Schwierigkeiten mit der Prostata
  • Darmverschluss (paralytischer Ileus)
  • Leber- oder Nierenerkrankung
  • Blutbildveränderungen
  • Herzerkrankung
  • Diabetes
  • Krampfanfälle

Wenn Sie unter Demenz leiden, sollen Sie oder die für Ihre Pflege zuständige Person/Angehöriger Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie jemals einen Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung hatten.

Falls Sie über 65 Jahre alt sind, sollten Sie als routinemäßige Vorsichtsmaßnahme von Ihrem Arzt den Blutdruck überwachen lassen.

Kinder und Jugendliche

Das Arzneimittel ist nicht für Patienten unter 18 Jahren geeignet.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es besteht die Gefahr, dass Sie sich benommen fühlen, wenn Ihnen dieses Arzneimittel gegeben wurde. Wenn dies eintritt, führen Sie kein Fahrzeug und benutzen Sie keine Maschinen. Sagen Sie es Ihrem Arzt.

Schwangerschaftshinweis

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Da der Wirkstoff aus diesem Arzneimittel in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden wird, sollten Sie unter einer Olanzapin-Behandlung nicht stillen.
Bei neugeborenen Babies von Müttern, die das Arzneimittel im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, können folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schwäche, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren

Dosierung von Zyprexa 20mg

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten und wie lange Sie diese einnehmen sollen. Die tägliche Dosis beträgt zwischen 5 mg und 20 mg. Falls Ihre Symptome wieder auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Hören Sie jedoch nicht auf das Arzneimittel einzunehmen, es sei denn, Ihr Arzt sagt es Ihnen.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

Patienten, die eine größere Menge eingenommen haben, als sie sollten, hatten folgende Symptome: schneller Herzschlag, Agitiertheit/aggressives Verhalten, Sprachstörungen, ungewöhnliche Bewegungen (besonders des Gesichts oder der Zunge) und Bewusstseinsverminderungen. Andere Symptome können sein: plötzlich auftretende Verwirrtheit, Krampfanfälle (Epilepsie), Koma, eine Kombination von Fieber, schnellerem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit, Verlangsamung der Atmung, Aspiration, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen. Benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder ein Krankenhaus, wenn Sie eines der oben genannten Symptome haben. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Nehmen Sie Ihre Tabletten, sobald Sie sich daran erinnern. Nehmen Sie die verordnete Dosis nicht zweimal an einem Tag.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen

Beenden Sie die Einnahme nicht, nur weil Sie sich besser fühlen. Es ist wichtig, dass Sie die Tabletten so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt.
Wenn Sie plötzlich aufhören, das Arzneimittel einzunehmen, können Symptome wie Schwitzen, Schlaflosigkeit, Zittern, Angst oder Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ihr Arzt kann Ihnen vorschlagen, die Dosis schrittweise zu reduzieren, bevor Sie die Behandlung beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Psychopharmaka BildWie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes haben:

  • ungewöhnliche Bewegungen (eine häufige Nebenwirkung, von der bis zu 1 von 10 Personen betroffen sein können) insbesondere des Gesichts oder der Zunge;
  • Blutgerinnsel in den Venen (eine gelegentliche Nebenwirkung, von der bis zu 1 von 100 Patienten betroffen sein können), vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und Rötungen der Beine), die möglicherweise über die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen können. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverzüglich ärztlichen Rat ein;
  • Eine Kombination aus Fieber, schnellerer Atmung, Schwitzen, Muskelsteifheit, Benommenheit oder Schläfrigkeit (die Häufigkeit dieser Nebenwirkung kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Personen betreffen) sind Gewichtszunahme, Schläfrigkeit und Erhöhungen der Prolaktinwerte im Blut. Zu Beginn der Behandlung können sich einige Patienten schwindlig oder sich der Ohnmacht nahe fühlen (mit einem langsamen Puls), insbesondere beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen. Dies gibt sich üblicherweise von selbst. Falls nicht, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Personen betreffen) sind Veränderungen der Werte einiger Blutzellen und Blutfettwerte sowie zu Beginn der Behandlung erhöhte Leberwerte; Erhöhung der Zuckerwerte im Blut und Urin; Erhöhung der Harnsäure- und Kreatininphosphokinasewerte (CK) im Blut; verstärktes Hungergefühl; Schwindel; Ruhelosigkeit; Zittern; ungewöhnliche Bewegungen (Dyskinesien); Verstopfung; Mundtrockenheit; Ausschlag; Schwäche; starke Müdigkeit; Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen der Hände, Knöchel oder Füße führen; Fieber; Gelenksschmerzen; und sexuelle Funktionsstörungen wie verminderter Sexualtrieb bei Männern und Frauen oder Erektionsstörungen bei Männern.

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen) sind Überempfindlichkeit (z. B. Schwellung im Mund und Hals, Juckreiz, Ausschlag); Entwicklung oder Verschlechterung einer Zuckerkrankheit, gelegentlich in Verbindung mit einer Ketoacidose (Ketonkörper in Blut und Urin) oder Koma; Krampfanfälle, eher bei einem Anfallsleiden (Epilepsie) in der Vorgeschichte; Muskelsteifheit oder Muskelkrämpfe (einschließlich Blickkrämpfe); Sprachstörungen; langsamer Herzschlag; Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht; Nasenbluten; geblähter Bauch; Gedächtnisverlust oder Vergesslichkeit; Harninkontinenz; Unfähigkeit Wasser zu lassen; Haarausfall; Fehlen oder Abnahme der Regelblutungen sowie Veränderungen der Brustdrüse bei Männern und Frauen wie abnormale Bildung von Milch oder Vergrößerung.

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1000 Personen betreffen) sind Erniedrigung der normalen Körpertemperatur; Herzrhythmusstörungen; plötzlicher ungeklärter Tod; Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die schwere Magenschmerzen, Fieber und Übelkeit verursacht; Lebererkrankungen mit Gelbfärbungen der Haut und der weißen Teile des Auges; Muskelerkrankung, die sich in Form von nicht erklärbaren Schmerzen zeigt und verlängerte und/oder schmerzhafte Erektion.
Sehr seltene Nebenwirkungen sind schwere allergische Reaktionen wie Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). DRESS tritt zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und Ausschlag im Gesicht auf, gefolgt von großflächigem Ausschlag, hohem Fieber, vergrößerten Lymphknoten, erhöhten Leberenzymwerten, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden, und einem Anstieg bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie).

Bei älteren Patienten mit Demenz kann es bei der Einnahme von Olanzapin zu Schlaganfall, Lungenentzündung, Harninkontinenz, Stürzen, extremer Müdigkeit, optischen Halluzinationen, Erhöhung der Körpertemperatur, Hautrötung und Schwierigkeiten beim Gehen kommen. In dieser speziellen Patientengruppe wurden damit zusammenhängend einige Todesfälle berichtet.
Bei Patienten mit Parkinsonscher Erkrankung kann das Arzneimittel die Symptome verschlechtern.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Es sind Wechselwirkungen zwischen "Zyprexa 20mg" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Zyprexa 20mg" kommen kann.

Ausführlicher Artikel zu Zyprexa 

Nebenwirkungen von Zyprexa findet ihr hier: https://psychopharmakon.de/psychopharmaka/zyprexa 

Zurück zum 

Erfahrungsberichte von Zyprexa 

 

Kommentare (7)

Rated 4.5 out of 5 based on 2 voters
This comment was minimized by the moderator on the site

Zyprexa hatte auf mich eine gute Wirkung. Zu meinen Erfahrungen mit dem Medikament: kaum Nebenwirkungen und wenn dann am Anfang etwas benommenheit. Mir geht es sehr gut, ohne Nebenwirkungen würde ich sogar 5 Sterne geben.

  1. 4 / 5
This comment was minimized by the moderator on the site

Hallo,
Ganz ehrlich? Ich hasse dieses Medikament! Und ich bin so extrem froh hier zu lesen, dass ich nicht der rinzige bin. Ich kam mit 14 das erste mal in die klinik. Eher weniger, als mehr freiwillig. Die Polizei zatte mich damals aufgegriffen...

Hallo,
Ganz ehrlich? Ich hasse dieses Medikament! Und ich bin so extrem froh hier zu lesen, dass ich nicht der rinzige bin. Ich kam mit 14 das erste mal in die klinik. Eher weniger, als mehr freiwillig. Die Polizei zatte mich damals aufgegriffen gehabt und als ich sie fragte ob ich was falsch gemacht hätte, meinten sie "Das wissen wir noch nicht. Ein besorgter Bürger hat uns angerufen und meinte da sitzt ein junge ganz in schwarz am parkhausdach, der will wahrscheinlich springen." Ich hatte mich da aber leider nur zur Hälfte rausreden können und so meinten sie, dass ich mich in der klinik auf der warteliste eintragen MUSS, dafür werde ixh aber nicht zwangseingewiesen (von dem was ich mitgekriegt habe, machen die das öfters). Kurz und gut hab ich mich wegen Depressionen auf die warteliste setzen lassen. Als ich dann ein Gespräch mit dem arzt hatte und er mich fragte, ob ich manchmal dinge rieche, oder schmecke, die nicht sind, erzählte ich davon dass ich manchmal den geschmack von blut im mund habe und dass ich andauernd (zu dem zeitpunkt) schatten habe, die aber nur im augenwinkel bleiben, sich dort kreuz und quer bewegten und die ich aber nie direkt anschauen konnte weil -egal wie oft, wie schnell, oder wie ruckartig ich mich umschaute- sie immer nur im augenwinkel waren. Dass ich manchmal schreie hörte, ohne einen wirklichen auslöser. All dass erzählte ich, auch wenn ichs eigentlich nicht erzählen wollte. Ich hielt das alles für normal und als er mir dann sagte, dass das alles nicht normal sei, hab ich ihn (aus reflex/schock/?) Per "du" gefragt, ob er denn sich jetzt einen schlechten scherz erlaube (nur mit etwas unfreundlicheren worten formuliert). Nach 3 wochen war ich dann in der kjp und blieb da auch 11 wochen. Nur machte es mich stutzig, dass sie (die Ärzte) schon am 4. Tag (?) zu mir kamen und meinten, dass sie mir gerne zyprexa geben wollen und dass meine Mutter schon zugestimmt hat (danke dass ich das als letzter erfahr). Ich fragte was das ist und sie meinten das sei ein medikament gegen psychosen, was mir helfen könnte wieder "normal" durch den alltag zu gehn und wieder "normal" zu schlafen. Es hatte nix gebracht! Nur dass ich schlafen konnte, was aber auch "erst" bri 15mg anfing (dann aber drastisch! Ich hatte ~54 min, dann hats mich umgehaun, egal wo ich war) und dass ich zur fressmaschiene wurde und von meinen akzeptablen 54kg auf 72kg zunahm. Die psychosen sind nach sechs monaten weggegangen ( die ärzte sagten maximal 1 monat). Ich habs 1 1/2 jahre genommen und dann selbst abgsetzt, weil mir die ärzte nicht zuhörten wenn ich sagte das zeug bringt mich um (die ärzte sagten ich muss es maximal ein halbes jahr nehmen). Ich habe 20mg genommen (die ärzte sagten 12, 5 sollten reichen) und habe mir dann auch noch anhören dürfen, bei meinem abschlussgespräch (in ärztedeutsch, wofür ich drei monate brauchte dass zu verstehen) dass ich total fertig bin im kopf. Ich habe während der 11 wochen, zweimal einen haarwurzeltest, und 17 mal einen bluttest gemacht, weil die ärzte mir nicht glauben wollten, dass ich keine drogen konsumiere. Ich lief durch die stadt und habe teilweise erst am abend verstanden, wenn mich jmd (z.b.) beleidigt hat. Ich habe knapp 17 kg zugenommen und diese "ich-bin-zu-dick-gedanken" wurden nicht weniger sondern viel mehr. Ich sah auf den tisch und konnte (schon 2 1/2 monate nach der verordnung) genau sagen, was wieviele kalorien hatt, was am wenigsten zucker und was am schnellsten satt macht (und anhält, ohne dass man zuviel zunimmt) und das ganze (ich mein das nicht böse) als Mann. Ich wurde während meines aufenthalts mehrmals in eine (normale) klinik gebracht, weil mit meinem EKG iwas nicht stimmte und wenn da mal nichts offensichtliches war, dann wurden die daraus nicht schlau. mein blutdruck war ständig falsch und auch jetzt, ein halbes jahr nach dem ICH es selbst abgesetzt hab. Habe ich immernoch gesteigerten appetit.
.. und die sagten damals "du wirst etwas mehr essen und müde werden"..
Die Depression wurde erst zu meinem dritten Aufenthalt behandelt (mit fluoxitin; kanns nur weiterempfehlen, auch wenns 1 jahr nach der verordnung bei mir aufgehört hatte zu wirken, hatte das geholfen), dann gingrn auch die wahnzustände, die Angstzustände, die schatten und die schreie weg und ich wurde ins betreute wohnen geschickt. Heute nehme ich "nur" noch Mirtrazapin und konnte wieder auf 64kg abnehmen, auch wenn ich vom Mirtra nich viel merk (ich bin ja immer noch wach um 03:26 ^^)

Lange rede kurzer sinn: zyprexa ist meiner Meinung nach einfach nur "sei-leise-Medizin" und hat enorme nebenwirkungen und schäden hinterlassen (ich merks ja jetzt auch, ich wiederhole mich manchmal und hab schon wieder hunger, sowie eine geschwächte leber und, und, und)

Weiterlesen
This comment was minimized by the moderator on the site

Also.ich befand mich mit magersucht in der klinik , begleiterscheinende depressionen und untergewicht. Man sagte mit das medikament soll die gedankenkreise über esden gewicht blabla vermindern allerdings macht es mich müde. Ich bekam es von da an...

Also.ich befand mich mit magersucht in der klinik , begleiterscheinende depressionen und untergewicht. Man sagte mit das medikament soll die gedankenkreise über esden gewicht blabla vermindern allerdings macht es mich müde. Ich bekam es von da an jeden abend . Das ergebnis war- ich war tagsüber müde, abgespannt, aggressiv. Ich hatte schon eine blockade in meinen gedanken und ich hab mir weniger sorgen und sowas gemacht, nur die magersucht, das eigentliche probelm, hat es nicht eingeschränkt. Den nebenwirkungen kann ich nur teils zustimmen. Symptome wie müdigkeit und aggressivität oder angst waren durchaus da, ob das mit der tablette zutun hat weiss ich nicht genau. Dagegen symptome wie gewichtszunahme kann ich gar nicht zusagen denn ich habe, obwohl ich geregelte kalorienerhöhte essenspläne hatte die eingehalten wurden und dazu kaum bewegung, sogar abgenommen oder mein gewicht gehalten. So viel dazu.

Weiterlesen
  1. 3 / 5
This comment was minimized by the moderator on the site

Mir wurde Zyprexa für etwa 4 Wochen zuerst in einem Krankenhaus unter Aufsicht und dann von einem Neurologen für ca. 3 weitere Monate verabreicht. Und ich hatte beinahe alle Nebenwirkungen, die oben angeführt sind. Mich hat dieses Psychopharmaka...

Mir wurde Zyprexa für etwa 4 Wochen zuerst in einem Krankenhaus unter Aufsicht und dann von einem Neurologen für ca. 3 weitere Monate verabreicht. Und ich hatte beinahe alle Nebenwirkungen, die oben angeführt sind. Mich hat dieses Psychopharmaka so schwer beeinträchtigt, dass sich meine Gedanken meist nur noch darum drehten, wie ich am Besten Suizid begehen könnte. Ich verkroch mich zu Hause, hatte Angst vor Kontakt mit meinen Kindern, Geschwistern und allen Freunden. Fast den ganzen Tag bin ich nur herumgelegen und hoffte, dass mich ein Herzinfarkt oder Schlaganfall mit tödlichen Konsequenzen von diesem wertlosen Leben erlösen würde.
Ich würde in den Beipackzettel schreiben: Medikament, das Sie bestens unterstützt, nur noch an Selbstmord zu denken.
Zum Glück habe ich einen Neurologen gefunden, der mich da innerhalb von 4 Monaten rausgeholt hat. Mit dem Medikament Venlafaxin. Aber auch durch die Unterstützung von meiner Frau, die mir immer wieder sagte, dass ICH als MENSCH, als einzigartiges Lebewesen für diese Welt wichtig bin. Und heute, 8 Monate später, ist mein Leben lebenswerter, denn eh und jeh!

Weiterlesen
This comment was minimized by the moderator on the site

Hallo, bin auch ein Zyprexa Geschädigter!
Das Zeug gehört definitiv verboten!
Habe schon einiges an Antidepressiva schlucken müssen aber nichts hat wirklich geholfen.
Bis man dann in der Klinik auf die glorreichreiche Idee kam Zyprexa zu...

Hallo, bin auch ein Zyprexa Geschädigter!
Das Zeug gehört definitiv verboten!
Habe schon einiges an Antidepressiva schlucken müssen aber nichts hat wirklich geholfen.
Bis man dann in der Klinik auf die glorreichreiche Idee kam Zyprexa zu pobieren.
Bis dahin war ich immer schlank und ohne Gewichtsprobleme. Mit Zyprexa: in 6 Wochen 20 kilo zugenommen!!!!!!
Und nicht nur das. Ich konnte mich auch kaum noch bewegen, da sich meine Muskeln den ganzen tag wie nach einem Marathonkauf anfühlten!!
Dazu kamen noch abartige Schweißausbrüche.........
Und wozu das Ganze? Für 4 Wochen hatte meine Schwere Depression eine leichte Verbesserung. Dann ist die Wirkung verpufft und ich litt noch mehr unter den katastrophalen Nebenwirkungen. Ich habe es ohne Arzt einfach abgesetzt.
Ich hab dasAbsetzen psychisch gar nicht gemerkt.
Seither kämpfe ich mit massivem Übergewicht, was ich in meinem Alter (50) auch nicht mehr so leicht los werde....wenn überhaupt noch.
Für mich gehört das Zeug verboten!
Fragliche Wirkung bei kollossalen Nebenwirkungen..

Weiterlesen
This comment was minimized by the moderator on the site

Ich habe 2007 das fast 9 Wochen nehmen müssen und mein FAZIT ist das es schlimmer ist wie RATTENGIFT.
Vor 4 Wochen wurde ich wieder gezung es zu nehmen, Gott sei Dank habe ich nach 3 Tagen verweigert, denn sonst wäre ich evtl. schon tot. Ich bin...

Ich habe 2007 das fast 9 Wochen nehmen müssen und mein FAZIT ist das es schlimmer ist wie RATTENGIFT.
Vor 4 Wochen wurde ich wieder gezung es zu nehmen, Gott sei Dank habe ich nach 3 Tagen verweigert, denn sonst wäre ich evtl. schon tot. Ich bin Lip und Lymphödempatientin.
Dieses Zeug hätte mich 2007 fast schon mal umgebracht. Ich habe in 9 Wochen 30 Kilo zugenommen. meiner Meinung nach muss das Medikament nochmal überdenkt werden !!!!

Weiterlesen
This comment was minimized by the moderator on the site

Nehme selber auch Zyprexa. Was kann ich darüber berichten?
Also erstmal habe ich einiges über mich ergehen lassen müssen. Wurde viel ausprobiert, zB Seroquel. Zyprexa hat mir geholfen den Tag zu überstehen, es ging und geht nicht anders. Fühle...

Nehme selber auch Zyprexa. Was kann ich darüber berichten?
Also erstmal habe ich einiges über mich ergehen lassen müssen. Wurde viel ausprobiert, zB Seroquel. Zyprexa hat mir geholfen den Tag zu überstehen, es ging und geht nicht anders. Fühle mich besser, allerdings muss das jeder für sich selber ausprobieren. Gibt ja noch andere Medikamente, die bei euch evtl besser wirken.

Bis denne
Alex

Weiterlesen
  1. 5 / 5
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen