Bupropion Erfahrungsberichte und Beipackzettel

Gerne könnt ihr hierzu Kommentieren und Erfahrungsberichte schreiben. Zu Bupropion Nebenwirkungen und Wirkung könnt ihr euch auch im http://community.psycho-alex.de/forum/index austauschen.

Medikament Tabeletten Bild

Anwendungsgebiete von Bupropion 150mg Tabletten

Das Präparat ist ein Arzneimittel, das Ihnen Ihr Arzt zur Behandlung Ihrer Depressionen verschrieben hat. Es wird vermutet, dass es im Gehirn mit den chemischen Substanzen Noradrenalin und Dopamin in Wechselwirkung tritt. Diese Substanzen werden mit der Entstehung von Depressionen in Verbindung gebracht.

Absolute Gegenanzeigen von Bupropion 150mg Tabletten

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Bupropion oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Bupropion enthalten
  • wenn bei Ihnen eine Epilepsie diagnostiziert wurde oder früher Krampfanfälle aufgetreten sind
  • wenn Sie an einer Essstörung leiden oder in der Vergangenheit an einer Essstörung gelitten haben (beispielsweise Bulimie oder Anorexia nervosa)
  • wenn Sie einen Gehirntumor haben
  • wenn Sie normalerweise viel Alkohol trinken und Sie gerade damit aufgehört haben, beziehungsweise aufhören wollen
  • wenn Sie an einer schweren Leberfunktionsstörung leiden
  • wenn Sie vor kurzem Beruhigungsmittel abgesetzt haben oder wenn Sie diese während der Einnahme des Präparates absetzen wollen
  • wenn Sie andere Arzneimittel gegen Depressionen, die so genannten Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer oder MAOIs), einnehmen oder in den letzten 14 Tagen eingenommen haben.

Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Arzt und nehmen Sie das Präparat nicht ein.

Patientenhinweis

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich:

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Das Präparat wird nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen.
Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren besteht bei der Behandlung mit Antidepressiva ein erhöhtes Risiko für Selbstmordgedanken und Selbstmordverhalten.
Bevor Sie das Präparat einnehmen, muss Ihr Arzt Folgendes wissen:

  • ob Sie regelmäßig größere Mengen Alkohol trinken
  • ob Sie an Diabetes leiden, der mit Insulin oder Tabletten behandelt wird
  • ob Sie eine schwere Kopfverletzung hatten oder früher ein Schädel-Hirn-Trauma hatten

Es wurde gezeigt, dass das Präparat bei ungefähr 1 von 1.000 Patienten Krampfanfälle verursachen kann. Das Risiko für das Auftreten dieser Nebenwirkung ist bei Patienten, auf die einer der oben aufgeführten Punkte zutrifft, höher. Wenn bei Ihnen ein Krampfanfall während der Behandlung auftritt, sollten Sie die Einnahme des Präparates abbrechen. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt auf.

  • ob Sie an einer bipolaren (manisch-depressiven) Erkrankung leiden (extreme Stimmungsschwankungen), da das Präparat eine Episode dieser Erkrankung auslösen kann
  • ob Sie Leber- oder Nierenbeschwerden bzw. Schäden dieser Organe haben. In diesem Fall kann das Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen erhöht sein.
  • Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sollten Sie noch einmal mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie das Präparat einnehmen. Er wird bei Ihrer Behandlung möglicherweise mit besonderer Sorgfalt vorgehen wollen oder eine andere Behandlung empfehlen.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Information zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Wenn Ihnen nach der Einnahme des Präparates schwindlig ist oder Sie sich benommen fühlen, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen; Sie dürfen auch keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Schwangerschaftshinweis

Schwangerschaft

Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, es sei denn, Ihr Arzt empfiehlt die Anwendung. Fragen Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Einige Studien, aber nicht alle, zeigten einen Anstieg des Risikos von Geburtsfehlern, insbesondere Herzfehlern, bei Babys, deren Mütter das Präparat eingenommen hatten. Es ist nicht bekannt, ob diese auf der Anwendung des Arzneimittels beruhen.

Stillzeit

Die Bestandteile des Präparates gehen in die Muttermilch über. Sie sollten Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen, bevor Sie das Präparat einnehmen.

Dosierung

Dosierung von Bupropion 150mg Tabletten

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Hier werden die Dosierungen angegeben, die üblicherweise angewendet werden. Die Empfehlung Ihres Arztes ist aber auf Sie persönlich abgestimmt. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Es kann einige Zeit dauern, bevor bei Ihnen eine Besserung einsetzt.

Es dauert einige Zeit, manchmal Wochen oder Monate, bevor das Arzneimittel seine volle Wirkung entfaltet. Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihnen rät, das Präparat weiter einzunehmen, wenn Sie beginnen, sich besser zu fühlen, damit die Depressionen nicht erneut auftreten.

Welche Dosis müssen Sie einnehmen?

Die übliche Dosierungsempfehlung für Erwachsene ist eine 150 mg Tablette pro Tag.
Wenn sich Ihre Depressionen nach einigen Wochen nicht bessern, kann Ihr Arzt die Dosis auf 300 mg pro Tag erhöhen.
Nehmen Sie Ihre Dosis des Präparates morgens ein. Nehmen Sie das Präparat nicht öfter als einmal täglich ein.
Die Tablette ist mit einer Hülle überzogen, die den Arzneistoff langsam in Ihren Körper frei gibt. Es ist möglich, dass Sie etwas in Ihrem Stuhl bemerken, das aussieht wie eine Tablette. Dies ist die leere Hülle, die aus Ihrem Körper ausgeschieden wird.

Schlucken Sie Ihre Tabletten im Ganzen. Sie dürfen die Tabletten nicht zerkauen, zerdrücken oder brechen - wenn Sie dies tun, besteht die Gefahr einer Überdosierung, weil der Wirkstoff zu schnell in Ihren Körper freigegeben wird. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen einschließlich epileptischen Anfällen (Krampfanfällen).
Manche Patienten werden während der gesamten Behandlungsdauer bei täglich einer 150 mg Tablette bleiben, z. B. bei Störungen der Leber- oder Nierenfunktion.

Wie lange müssen Sie das Präparat einnehmen?

Nur Sie und Ihr Arzt gemeinsam können entscheiden, wie lange Sie das Präparat einnehmen sollten.
Es kann eine Behandlung von Wochen oder Monaten erfordern, bevor Sie eine Besserung verspüren. Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Arzt über Ihre Symptome, um zu entscheiden, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen sollten. Es kann sein, dass Ihr Arzt Ihnen empfiehlt, das Präparat weiter einzunehmen, wenn Sie beginnen, sich besser zu fühlen, damit die Depressionen nicht erneut auftreten.

Wenn Sie eine größere Menge des Präparates eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten einnehmen, kann sich das Risiko für das Auftreten von Krampfanfällen erhöhen. Verlieren Sie keine Zeit. Fragen Sie sofort Ihren Arzt um Rat oder suchen Sie unverzüglich die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf.

Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie die nächste Tablette erst wieder zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie keine Tablette ein, um die vergessene Dosis wieder auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen

Brechen Sie nicht die Einnahme des Präparates ab und senken Sie nicht die Dosis, ohne dies zuerst mit Ihrem Arzt besprochen zu haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen

Psychopharmaka BildWie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

  • Krampfanfälle

Bei ungefähr 1 von 1.000 Patienten, die das Präparat einnehmen, besteht das Risiko, dass ein Krampfanfall auftritt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist höher, wenn Sie zuviel des Präparates einnehmen, wenn Sie bestimmte Arzneimittel einnehmen oder wenn bei Ihnen ein erhöhtes Anfallsrisiko besteht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich deshalb Sorgen machen.
Wenn bei Ihnen ein Krampfanfall auftritt, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, sobald Sie sich erholt haben. Nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein.

  • Allergische Reaktionen

Bei einigen Patienten treten nach der Einnahme des Präparates allergische Reaktionen auf. Dazu gehören:

  • Hautrötung oder Ausschlag (wie Nesselsucht), Bläschen oder juckende Erhebungen (Quaddeln) auf der Haut. Einige Hautausschläge müssen im Krankenhaus behandelt werden, vor allem, wenn auch entzündete Stellen an Mund und Augen auftreten.
  • ungewöhnliches Keuchen oder Atemnot
  • Schwellung der Augenlider, Lippen oder Zunge
  • Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • Kreislaufkollaps oder kurzfristige Bewusstlosigkeit (Ohnmacht)

Setzen Sie sich sofort mit einem Arzt in Verbindung, wenn bei Ihnen Anzeichen einer allergischen Reaktion auftreten. Nehmen Sie keine weiteren Tabletten ein.
Allergische Reaktionen können sehr lange fortbestehen. Wenn Ihnen Ihr Arzt ein Mittel gegen allergische Symptome verschreibt, müssen Sie unbedingt die vorgesehene Einnahmedauer einhalten.

Andere Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Diese können mehr als 1 von 10 Patienten betreffen.

  • Schlafstörungen (Nehmen Sie das Präparat unbedingt morgens ein.)
  • Kopfschmerzen
  • Trockener Mund
  • Übelkeit, Erbrechen

Häufige Nebenwirkungen:
Diese können bis zu 1 von 10 Patienten betreffen.

  • Fieber, Schwindel, Juckreiz, Schweißausbrüche und Hautausschlag (manchmal aufgrund einer allergischen Reaktion)
  • Wackeligkeit, Zittern, Schwäche, Müdigkeit, Brustschmerzen
  • Angst- oder Erregungszustände
  • Bauchschmerzen oder anderes Unwohlsein (Verstopfung), veränderte Geschmackswahrnehmung bei Lebensmitteln, Appetitverlust (Anorexie)
  • Blutdruckerhöhung, manchmal schwerwiegend, Gesichtsröte
  • Ohrgeräusche, Sehstörungen

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen:
Diese können bis zu 1 von 100 Patienten betreffen.

  • Depressive Stimmung
  • Verwirrtheit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • schneller Puls
  • Gewichtsverlust

Seltene Nebenwirkungen:
Diese können bis zu 1 von 1.000 Patienten betreffen.

  • Krampfanfälle

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Diese können bis zu 1 von 10.000 Patienten betreffen.

  • Herzklopfen, Ohnmachtsanfälle
  • Zuckungen, Muskelsteifheit, unwillkürliche Bewegungen, Probleme beim Gehen oder bei der Bewegungskoordination
  • Unruhegefühl, Gereiztheit, Feindseligkeit, Aggressivität, seltsame Träume, Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Gedächtnisverlust
  • Gelbfärbung der Haut oder des Weißen im Auge (Gelbsucht), die durch erhöhte Leberwerte verursacht sein kann, Hepatitis (Leberentzündung)
  • Schwere allergische Reaktionen; Hautausschlag in Verbindung mit Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Änderungen des Blutzuckerspiegels
  • häufigeres oder selteneres Wasserlassen als üblich
  • Schwerwiegende Hautausschläge, welche den Mund oder andere Teile des Körpers betreffen können und lebensbedrohlich sein können
  • Verschlechterung einer Schuppenflechte (verdickte, gerötete Hautflecken)
  • Gefühl der Unwirklichkeit oder Fremdheit (Depersonalisation); Sehen oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen); Wahrnehmen von Dingen oder Glauben an Dinge, die nicht wirklich sind (Wahnvorstellungen); schweres Misstrauen (Paranoia).

Unbekannte Häufigkeit (Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Psychiatrische Erkrankungen: Fälle von Suizidgedanken, Gedanken an Selbstverletzung und suizidalem Verhalten während der Therapie mit dem Präparat oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden. Wenn Sie diese Gedanken haben, suchen Sie Ihren Arzt auf oder gehen Sie sofort in ein Krankenhaus.
  • Realitätsverlust und Unfähigkeit, klar zu denken oder zu urteilen (Psychose); weitere Symptome können Halluzinationen und/oder Wahnvorstellungen umfassen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wirkungen und Nebenwirkungen der Arzneimittel können dadurch verändert werden. Ob eine Wechselwirkung auftritt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Sprechen Sie daher immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um zu klären, ob eine Wechselwirkung für Sie tatsächlich eine Rolle spielt. Nur Arzt oder Apotheker können Ihre individuellen Risikofaktoren für eine Wechselwirkung abschätzen. Falls notwendig können Arzt oder Apotheker entsprechende Maßnahmen veranlassen. Setzen Sie vom Arzt verordnete Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Bupropion 150mg Tabletten darf nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Moclobemid
  • Thioridazin

Es besteht ein großes Risiko für eine schwere, eventuell sogar lebensbedrohliche Wechselwirkung.
Bitte sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Außerdem sind weitere Wechselwirkungen zwischen "Bupropion 150mg Tabletten" und anderen Arzneimitteln bekannt. Wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Apotheker, um zu klären, ob es eventuell zu Wechselwirkungen mit "Bupropion 150mg Tabletten" kommen kann.

Ausführlicher Artikel zu Bupropion

Nebenwirkungen von Bupropion findet ihr hier: https://psychopharmakon.de/psychopharmaka/bupropion 

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Erfahrungsberichte von Bupropion

 

Kommentare (10)

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Hi, ich nehme seit drei Jahren 150 mg Elontril. Es ist das einzige Antidepressivum welches bei mir funktioniert und ich vertrage es sehr gut. Nach vier bis fünf Monaten lässt die Wirkung nach, aber statt die Dosis zu erhöhen setz ich es einfach...

Hi, ich nehme seit drei Jahren 150 mg Elontril. Es ist das einzige Antidepressivum welches bei mir funktioniert und ich vertrage es sehr gut. Nach vier bis fünf Monaten lässt die Wirkung nach, aber statt die Dosis zu erhöhen setz ich es einfach eine Woche ab, dann wirkt es wieder. Im Moment hab ich es seit zwei Tagen abgesetzt, weil ich eine Erkältung habe und ich fühle mich wirklich sehr gut!

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Hallo miteinander,
ich nehme jetzt seit etwa einem Monat Elontril 300mg, und seitdem erlebe ich den Horror überhaupt.
Elontril ist mein mittlerweile 4. Antidepressivum, da ich bisher leider keinen wirklichen Erfolg damit hatte. Hochgestuft wurde...

Hallo miteinander,
ich nehme jetzt seit etwa einem Monat Elontril 300mg, und seitdem erlebe ich den Horror überhaupt.
Elontril ist mein mittlerweile 4. Antidepressivum, da ich bisher leider keinen wirklichen Erfolg damit hatte. Hochgestuft wurde es auch relativ schnell, um den Entzugserscheinungen von meinem vorherigen Antidepressivum entgegenzuwirken.
Aber seitdem quälen mich täglich Schwindel, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, anfangs auch sehr starke Magenschmerzen. Dazu bin ich in ständigen Stimmungsschwankungen, am schlimmsten zwischen tiefer Traurigkeit und aggressiver Gereiztheit.
Außerdem hat es bei mir den "Rauch-Entwöhn-Effekt" hervorgerufen, dass ich mittlerweile gar nicht mehr rauche(n kann), was mich zusetzlich unglaublich unter Stress setzt.
Leider habe ich vorher auch nicht gesagt bekommen, was alles die Wirkungen sind, dass es so starke Nebenwirkungen gibt und vor allem auch, dass man mit allem anderen aufpassen muss, dass bloß nichts krampfsenkendes an Medikamenten genommen wird, da das ja die Nebenwirkung Krampfanfall begünstigen könnte.
Ich werd auf jeden Fall Montag zu meinem Psychiater und das Zeug wieder absetzen. Es ist einfach nur schrecklich.

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Ergänzung: Habe an den Armbeugen juckenden Hautausschlag bekommen -.-

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Ich nehme dieses Medikament noch nicht allzu lange. Folgende Nebenwirkungen kann ich allerdings bereits feststellen:

- Schwindel
- Hitzewallungen
- erstmalige Verschlechterung der Depression

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Hallo, ich nehme Elontril seit mehreren Wochen, 300mg / Tag, sonst keine weiteren Medikamente. Habe es verschrieben bekommen wegen burn out / Depression - bei der ist die Antriebsstörung Hauptsymptom, die mich auch zeitweilig arbeitsunfähig...

Hallo, ich nehme Elontril seit mehreren Wochen, 300mg / Tag, sonst keine weiteren Medikamente. Habe es verschrieben bekommen wegen burn out / Depression - bei der ist die Antriebsstörung Hauptsymptom, die mich auch zeitweilig arbeitsunfähig gemacht hat und mein Privatleben ebenso extrem eingeschränkt hat. Konnte teilweise kaum noch aufstehen, es war echt übel. Ich muss sagen, mir hat es wirklich sehr geholfen. Nebenwirkungen habe ich keine bekommen, bin manchmal nachts aufgewacht, aber immer wieder direkt eingeschlafen - ansonsten habe ich unter Elontril wieder angefangen zu arbeiten, stehe an freien Tagen morgens früh auf - bin echt erleichtert. Also -angesichts ausbleibender Nebenwirkungen und Besserung des Hauptsymptoms Antriebsstörung - für mich genau richtig. (m, 48 - mehrere Depris in der Vorgeschichte seit dem 18. LJ war dies die 5. Episode, bislang mehrfach Psychotherapie gehabt, hat geholfen, aber die Depris kamen wieder. Diesmal wollte ich keine Therapie. Weiß soviel über Biografie etc. etc. mir geht es schon deutlich besser seitdem ich einfach wieder mein Leben leben kann. Das mit der Antriebsstörung habe ich allerdings bei den anderen Depris nicht so intensiv gehabt.)

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Hatte Bupropion zusätzlich zu Sertralin verschrieben bekommen, es ging mir in der Folge immrer schlechter, die depressiven Symptome wurden extrem verstärkt, was mir aber alles erst richtig bewusst wurde, nachdem ich es schon ein paar Monate ganz...

Hatte Bupropion zusätzlich zu Sertralin verschrieben bekommen, es ging mir in der Folge immrer schlechter, die depressiven Symptome wurden extrem verstärkt, was mir aber alles erst richtig bewusst wurde, nachdem ich es schon ein paar Monate ganz "ausgeschlichen" hatte. Während der Einnahme war ich extrem "taub" und dumpf, Konzentration und Gedächtnis waren kaum noch vorhanden.

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Also ich habe das Bupropion 150mg vor kurzem verschrieben bekommen, nahm das ca. 2 Wochen lang und ich muss sagen: Das sind eines der schlimmsten Psychophamaka die ich kenne. Ich habe seitdem nur noch das Schwindelgefuehl, kann mich nicht...

Also ich habe das Bupropion 150mg vor kurzem verschrieben bekommen, nahm das ca. 2 Wochen lang und ich muss sagen: Das sind eines der schlimmsten Psychophamaka die ich kenne. Ich habe seitdem nur noch das Schwindelgefuehl, kann mich nicht konzentrieren, mit Uebelkeit verbunden und Konzetrationsschwierigkeiten. Denn dazu das ich suizidiale Gedanken hatte, hat es mir echt den Rest gegeben. Klar bei solchen Medikamenten sollte man sich schon darauf einstellen, das erstmal die Nebenwirkungen kommen, aber das es so schlimm wird...?! Das war ja nicht mehr aus zu halten. Ich musste sie denn auch absetzen und bin am naechsten Tag zum Psychiater gegangen. Ich schilderte das und meine Aerztin war total erschrocken. Davor nahm ich Duloxetin 60mg und habe aber festgestellt, dass ich -, statt eine Gewichtsabnahme, eine Gewichtszunahme von 15kg erreicht habe und das Medikament sich nicht so gut mit Topiramat vertragen wuerde. Aufjedenfall befindet man sich durch die Bupropion in einem Teufelskreis und man kann dagegen nichts tun. Ich moechte das Medikament eigentlich nicht schlecht reden, weil jeder Koerper anders ist und das ganze anders vertraegt, aber das ist echt schon die Hoelle. Wer vielleicht wusste, wie man mit dem Schwindelgefuehl umgehen sollte bzw. ein Wundermittel fand, wie das weg geht, kann mir bitte schreiben. :)

Lg.

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Hallo zusammen, Elontril 150mg wurde mir vor vier Monaten verschrieben. Zu diesem Zeitpunkt erhielt ich die Erklärungs Diagnose für meine Jahrzehnte andauernden "Zappeligkeit" im Kopf und Körper. ADHS. Meine Unruhe hat sich nur sehr minimal...

Hallo zusammen, Elontril 150mg wurde mir vor vier Monaten verschrieben. Zu diesem Zeitpunkt erhielt ich die Erklärungs Diagnose für meine Jahrzehnte andauernden "Zappeligkeit" im Kopf und Körper. ADHS. Meine Unruhe hat sich nur sehr minimal gebessert. Meine Tagesdosis beträgt 300 mg. Als Nebenwirkungen habe ich bei mir vorallem eine ausgeprägte Mundtrockenheit verspürt.
mfg Lichtblick aus Köln

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Ich bin nach einer sechswöchigen depressiven Phase mit Angstgefühlen und starken Schlafstörungen in eine psych. Klinik gegangen, da die Sache mit Beruhigungsmitteln und Tabletten gegen Angststörungen (Opipramol) nicht in den Griff zubekommen war....

Ich bin nach einer sechswöchigen depressiven Phase mit Angstgefühlen und starken Schlafstörungen in eine psych. Klinik gegangen, da die Sache mit Beruhigungsmitteln und Tabletten gegen Angststörungen (Opipramol) nicht in den Griff zubekommen war. Vom hausarzt hatte ich bereits einige Tage Citalopram bekommen, weil mir das ähnliche Cipralex vor ein paar Jahren schon mal geholfen hatte. In der Klinik wurde ich dann auf Elontril (erst 150, dann 300 mg) umgestellt und begleitend mit 4x 0,5 mg Tavor täglich behandelt, das nach 1 Woche schrittweise abgesetzt wurde.
Ich war 5 Wochen dort und habe die ganze Zeit über keinerlei Wirkungen von Elontril verspürt. Es ging mir allerdings auch schon nach kurzer Zeit wieder ziemlich gut. Die 5 Wochen dienten hauptsächlich der Absetzung von Tavor und der Beobachtung. Eine Nebenwirkung, die ich damals nicht als soclhe einordnen konnte, die ich aber mittlerweile dem Elontril zuschreibe, war ein starker Reizhusten. Ich hatte schon immer Probleme mit nervösem Reizhusten in kühlen Umgebungen. Dieser wurde während der Einnahme von Elontril extrem verstärkt. Ich war praktisch ständig am Husten.

Ich habe aus Sicherheitsgründen das Medikament dann insgesamt 9 Monate genommen und dann schlagartig auf Null abgesetzt, weil ich den Husten endlich loswerden wollte. Und so wie ich keine Wirkung gespürt hatte, gab es auch keinerlei Absetzerscheinungen, nachdem ich von 300 mg auf Null gegangen bin. Der Husten hat sich knapp 1 Woche nach der Absetzung bereits deutlich zurückgebildet.

Nun habe ich mal interessehalber wieder nach Elontril gegoogelt und einen sehr aufschlussreichen Artikel aus dem Arzneitelegramm von 2007 gefunden. Demnach wurde nur eine von 4 zulassungsrelevanten Studien überhaupt veröffentlicht, und diese wies zahlreiche Mängel auf. Die SSRI-ähnliche Wiederaufnahme-Hemmfunktion ist offenbar nur sehr schwach ausgeprägt, die möglichen Nebenwirkungen dagegen sehr zahlreich. Das Arzneitelegramm riet damals von der "wirkungsschwachen Scheininnovation" ab. In anderen Quellen kann man diese Vorwürfe kaum noch finden. Ich lasse mal dahingestellt, ob das erfolgreicher Firmenpropaganda oder neuen Erkenntnissen zuzuschreiben ist. Ich bin jedenfalls froh, von diesem teuren Placebo weg zu sein.

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ich nehme Elontril 300mg seit 1 Jahr, wurde von Citalopram 40 mg in der Klinik umgestellt, das ich 2 Jahre genommen hatte und das nicht mehr ausreichend wirkte. Habs gut vertragen, gehe jetzt auf 150 mg runter da ich gerade ziemlich zappelig bin...

ich nehme Elontril 300mg seit 1 Jahr, wurde von Citalopram 40 mg in der Klinik umgestellt, das ich 2 Jahre genommen hatte und das nicht mehr ausreichend wirkte. Habs gut vertragen, gehe jetzt auf 150 mg runter da ich gerade ziemlich zappelig bin und es mir auch besser geht. Bin froh hier zu lesen das es keine Absetzerscheinungen gibt, weil langsameres Herabdosieren nicht möglich ist- es gibt nix zwischen 300 und 150 mg, teilen der Tabletten geht auch nicht.

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